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Klima-Kolumne

Florian Kaufmann: Öko-Hip wie Oma

Kaufmann

"Das Bedürfnis, die Natur zu schützen, habe ich, Flo, von meiner Oma. Die war Umwelt- und Bioaktivistin, lange bevor das hip war.", sagt Florian Kaufmann vom Kabarettduo Kaufmann-Herberstein

Meine Oma lebte in einem Bauernhaus. Heizte mit Holz aus dem eigenen Wald. Weg: 5 Kilometer. Gemüse kam aus dem Garten. Weg: 12 Meter. Wenn’s Fleisch gab, dann von den Hühnern, die Oma selbst hatte, oder Schwein vom Onkel. Rind selten. Wir hatten zwar viele Rindviecher in der Verwandtschaft, aber keiner von denen hatte Rinder. Jetzt lebe ich mit meiner Frau Therese im Haus meiner Oma. Sie ist seit sechs Jahren tot, doch ihr Geist lebendig. Wir nutzen den Gemüsegarten und den Hühnerstall. Dass wir Holz heizen, geht mir gegen den Strich. Es wächst zwar im eigenen Wald, manche finden das nachhaltig – ich aber nicht. Wir sanieren das Haus und wollen auf Wärmepumpe mit Photovoltaik umstellen. Ich glaub’, meine Oma wär’ damit einverstanden.

 

INFO

Das Kabarettduo Kaufmann-Herberstein ist auf der Bühne und ­privat in gegenseitigen festen Händen. Neu: Ihr Podcast „Paargeflüster – ein flotter Therapie 4er“.

kaufmann-herberstein.at

 

 

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