• Klimaerwärmung verschärft Hunger in Afrika

    Die Klimaerwärmung verschärft die Hungerkrise in Afrika und vertreibt Menschen aus ihrer Heimat, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) am Dienstag. Der Kontinent sei mit Überschwemmungen, Dürren und Erdrutschen unverhältnismäßig stark betroffen.

     

    Die Klimaerwärmung und ihre Folgen seien in Afrika stärker zu spüren als im weltweiten Durchschnitt, heißt es in dem Bericht "State of the Climate in Africa 2020", der zusammen mit der Afrikanischen Union und anderen Partnern in Genf präsentiert wurde. 2020 sei dort unter den zehn wärmsten Jahren seit Messbeginn gewesen. Der Meeresspiegelanstieg an Afrikas südlichen Küsten liege über dem globalen Durchschnitt, ebenso der Gletscherschwund in den drei Gletscherregionen am Mount Kenya-Massiv in Kenia, dem Kilimandscharo in Tansania, und dem Ruwenzori-Gebirge in Uganda.

    Lesen Sie hier mehr auf orf.at

    Lesen Sie hier den Bericht "State of the Climate in Africa 2020"

     
  • Hörtipp

    GEO-Podcast mit Conrad Amber

    Peter Wohlleben fragt in seiner Podcast-Reihe den internationalen Spezialisten für Hausbegrünungen und Stadtanpflanzungen Conrad Amber wie ein Leben mit Pflanzen auf dem Haus, am Haus, am Balkon und im Garten funktioniert.

    GEO podcast Wohlleben Amber

    In seiner Podcast-Reihe "Peter und der Wald" fragt sich FÖrster und Autor Peter Wohlleben was den Zauber der Wildnis ausmacht? Oder: Haben Bäume Gefühle? Wie funktioniert ökologische Forstwirtschaft? Deutschlands bekanntester Förster Peter Wohlleben spricht mit Experten, Wissenschaftlern, Aktivisten und Prominenten über Wege, wie wir das Klima und den Wald besser schützen können, warum Artenvielfalt so wichtig ist – und was jeder von uns tun kann, damit die grüne Wende in Deutschland gelingt.

    Als Experten hatte er diesmal die "Stimme der Bäume" Conrad Amber zu Gast, der darüber spricht,  "Wie Bäume auf die Dächer kommen".

    Was kann man eigentlich in der Stadt für Bäume tun? Macht gießen wirklich Sinn? Welche Bäume können sich überhaupt an die Stadt gewöhnen und wie warum ist es besser, wenn Sie nicht alleine wachsen müssen? Peter Wohlleben fragt den internationalen Spezialisten für Hausbegrünungen und Stadtanpflanzungen Conrad Amber, der jahrelang zahlreiche Projekte in Europa dokumentiert hat, die aufzeigen wie ein Leben mit Pflanzen auf dem Haus, am Haus, am Balkon und im Garten funktioniert. Sie sprechen darüber, wie man den Baum aufs Dach bekommt, ihre Lieblingsbäume und die Geschichte, wie wir der Natur den Grund oben zurückgeben können, den wir ihr unten genommen haben.

    Hier können Sie den Podcast hören.

    Conrad Amber unterstützt die tele-Klima-Initiative und hat für uns Kolumnen geschrieben, mehr zu ihm und seiner Arbeit finden Sie auch hier bzw. auf seiner Website www.conradamber.com

     
  • Klima-Kolumne

    Klimaschutz vs. Blade Runner

    Als Konsumenten können wir alle signalisieren, in was für einer Welt wir leben wollen. Das kann den Markt verändern und hilft, dass unsere Erde nicht bald wie bei „Blade Runner“ ausschaut. Von 

    Lesen Sie hier die Klimakolumne von Kristina Bangert

    Kristina Bangert  (c) Marlene Froehlich luxundlumen

     
  • Alles Bio?

    Biolandwirtschaft ist trotz geringerer Erträge wirtschaftlicher als konventioneller Anbau

    Vier Anbaumethoden im Vergleich: Öko erweist sich als klimafreundlicher und deutlich umweltverträglicher.

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    Auch wenn manche gerne die Gesundheit als Grund dafür angeben, warum sie sich überwiegend Bio ernähren, der Unterschied zu Produkten aus der konventionellen Landwirtschaft ist marginal, wenn es beispielsweise um Nährstoffgehalt geht. Tatsächlich steht bei der biologischen Landwirtschaft hauptsächlich die Umweltbilanz im Vordergrund, und die fällt durch den Verzicht auf Kunstdünger und Pestizide für die Natur deutlich positiver aus.

    Einige Forscher machten in der Vergangenheit allerdings auch gewisse Nachteile aus: Auf Umwegen schade ökologische Landwirtschaft nämlich dem Weltklima mehr als konventionelle Anbaumethoden. Der Grund seien Ernteeinbußen von bis zu 30 Prozent, die letztlich den zusätzlichen Import von Nahrungsmitteln aus konventionellem Anbau aus dem Ausland notwendig machen würden, wie Forscher 2019 in den Fachjournalen "Nature" und "Nature Communications" berichteten – freilich nur unter der unrealistischen Annahme eines annähernd plötzlichen Wechsels zu Öko auf dem gesamten Anbaugebiet eines Landes

    Lesen Sie hier mehr über die Stärken und Schwächen der Biolandwirtschaft auf derstandard.at

     
  • Agroforste

    Zu wenige Bäume auf Österreichs Äckern: Eine vertane Chance fürs Klima?

    In Agroforsten werden Bäume und Sträucher auf landwirtschaftliche Flächen gepflanzt. Das steigert die Biodiversität und speichert CO2. Warum gibt es in Österreich so wenige davon?

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    In Agroforsten werden Land- und Forstwirtschaft kombiniert – oder um es verkürzt zu sagen: Man pflanzt Bäume auf Feldern. So simpel das klingt, so viele Vorteile bringt das. 20 Millionen Hektar Europas werden als Agroforst bewirtschaftet. Meist stehen Bäume und Sträucher auf Nutzkulturflächen.
    Welche Vorteile das hat und warum das in vielen Ländern schon funktioniert, aber in Österreich schwierig ist, können Sie hier auf derstandard.at lesen.

     
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