• Erderwärmung

    Tempo der Erderwärmung verursacht Hitzerekorde

    GettyImages 824845572 editedDie Wahrscheinlichkeit neuer Hitzerekorde hängt laut Forschern nicht vom Temperaturniveau der globalen Erwärmung, sondern von deren Tempo ab. Da die Erde sich derzeit sehr schnell erwärme, müsse man damit rechnen, dass die bisherigen Hitzerekorde in Zukunft um ein Vielfaches übertroffen werden.

    Bislang konzentrierte sich die Forschung über den Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und den Hitzewellen hauptsächlich auf den Temperaturanstieg, nicht auf das Tempo der Erwärmung. Eine Studie rückt das hohe Potenzial für rekordverdächtige Extreme in den Blickpunkt.

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  • Earth Overshoot Day

    Welt ist erschöpft und ausgelaugt

    2 ich bin greta editedSeit heute sind alle regenerierbaren Ressourcen der Welt für 2021 erschöpft.

    Am Donnerstag ist die Menge natürlicher Ressourcen verbraucht, die die Erde im gesamten Jahr regenerieren kann. Der Welterschöpfungstag (Earth Overshoot Day) ist im Vergleich zum Corona-bedingten leichten Rückgang im Vorjahr dabei wieder auf das Niveau von 2019 gerückt.

    "Wir schießen immer noch weit über das verträgliche Maß hinaus. Die Welt verbraucht im Jahr 2021 wieder die Ressourcen von mehr als 1,5 Erden. Nach österreichischer Lebensweise sind es sogar etwa 3,5. Eine Menschheit, die innerhalb des ökologischen Budgets bestehen will, muss sich grundsätzlich verändern – den Rahmen dafür muss die Politik vorgeben", forderten die Umweltschutzorganisationen WWF und Global2000.

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    Hier die Aussendung des WWF 

     
  • Klimanotfall

    Tausende Wissenschaftler:innen schlagen erneut Alarm

    Brand im AmazonasVor etwa zwei Jahren haben rund 11.000 Wissenschaftler:innen aus 153 Ländern vor einem weltweiten „Klimanotfall“ gewarnt. Nun erneuern sie ihre Warnung. Veränderungen seien dringender als je zuvor, heißt es in der soeben veröffentlichten Erklärung. Es sind noch weitere 2.800 Unterzeichner hinzugekommen.

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    Hier kommen Sie zu der Erklärung der Wissenschaftler:innen.

     
  •  Energiewende

    Kohlepreis auf Rekordniveau

    Kohleabbau PD editedViele Länder weltweit versuchen derzeit mehr oder weniger ernsthaft, zumindest den Einstieg in die Energiewende zu schaffen. Derzeit steigt allerdings ausgerechnet der Preis für Steinkohle, der wohl verpönteste fossile Brennstoff, dramatisch. Das wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, vor der Politik und Weltwirtschaft beim Einbremsen der Klimaveränderung stehen.
    Der Kohleboom zeigt auf, vor welchen Problemen Regierungen beim Umstieg auf grüne Energieformen stehen. Viele Staaten haben eine drastische Reduktion ihres CO2-Ausstoßes angekündigt. Österreich etwa will bis 2040 klimaneutral sein. Trotz starken Wachstums etwa bei Wind- oder Sonnenenergieproduktion, kann aber die Produktion grünen Stroms mit der derzeit rasch steigenden Nachfrage nicht mithalten.
    Und das hat mehrere Gründe.
    Lesen Sie hier die Hintergründe zum Kohleboom auf orf.at

     
  • Kritik an Politik

    Zurück in die Steinzeit?

    fire bow edited PDKlimaforscher_innen üben deutliche Kritik an Bundeskanzler Kurz (ÖVP), der den „einzig richtigen Zugang“ zur Bekämpfung der Klimakrise in „Innovation und Technologie“ sieht – und man nicht „zurück in die Steinzeit“ müsse, wie dieser in einem Interview mit den Vorarlberger Nachrichten erklärte.

    Das Climate Change Centre Austria (CCCA),  das Netzwerk der österreichischen Klima- & Klimafolgenforschung,  weist diese Behauptungen zurück.

    Der Vorstand des CCCA nehme "mit Freude" zur Kenntnis, "dass der Herr Bundeskanzler nun inhaltlich in die Klimadebatte einsteigt", heißt es in einer Aussendung. Denn „das ermöglicht eine Diskussion über Sachthemen“. Seine Aussagen in Bezug auf die Klimakrise stehen jedoch „in Widerspruch zu internationalen und nationalen wissenschaftlichen Studien. Nach diesen steht fest, dass Technik und Innovation allein die Klimakrise nicht lösen können, sondern zusätzlich soziale Innovation und vor allem geeignete politische und rechtliche Rahmenbedingungen notwendig sind.“

    Herausfordernd fügen die Wissenschaflter_innen dann hinzu:
    "Gerne befassen wir und die CCCA Wissenschafter_innen uns aber mit jenen Studien und den eventuell darin enthaltenen neuen Erkenntnissen, auf deren Basis Bundeskanzler Kurz seine Aussagen gemacht hat, wenn er sie uns zur Verfügung stellt". Ein entsprechendes Angebot ist an den Bundeskanzler ergangen, man stehe "jedenfalls gerne für einen fachlichen Austausch mit dem Bundeskanzler zur Verfügung".
    „Im Übrigen bedeutet Klimaschutz keineswegs, ‚zurück in die Steinzeit‘; das Ziel ist im Gegenteil innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten zu bleiben, um unsere Lebensgrundlage zu erhalten und Lebensqualität zu sichern.", so die Expert_innen. „Das geht nicht, ohne den Druck auf die natürlichen Ressourcen zu reduzieren. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Österreich langfristig gesichert werden. Auch wird es Gewohnheitsänderungen erfordern, nicht aber notwendigerweise Verzicht.“
    Die Bewältigung der Klimakrise sei "vielfältig und komplex" und werde nur „in einem breiten gesellschaftlichen Prozess gelingen, bei dem alle - Politik, Industrie und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft - an einem Strang ziehen“.

    stellungnahme ccca zu Kurz und Klimakrise

     

    Lesen Sie hier auch ein Interview mit Prof. Helga Kromp-Kolb, Obfrau des CCCA, mit der tele-Klimainitiative

     

     
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