• Verkehr

    Vorbereitung für den Kampf um Lobautunnel und Stadtstraße

    Das Ringen um die Wien-Umfahrung geht nach der Ankündigung von Verkehrsministerin Gewessler zu einem Lobautunnel-Stopp erst richtig los. Wien und Niederösterreich wollen um die gestoppte S1-Außenring Schnellstraße samt Lobautunnel kämpfen. Verkehrsexperten empfehlen eine Redimensionierung.

    Lobau Tunnel Nordostumfahrung APA

    Lesen Sie hier mehr über die Hintergründe auf derstandard.at 

    Bringt die Wiener Nordostumfahrung samt Lobautunnel nicht die behauptete Minderung des Schwerverkehrs auf der A23? Hier mehr dazu in "Verkehrsentlastung durch Lobautunnel höchst fragwürdig" auf derstandard.at

     

     
  • Radio-Tipp

    Atomkraft als Chance?

    Ö1 PunktEIns Diskussion zum Nachhören:

    Europa diskutiert über die Zukunft der Kernenergie. 110 Kernreaktoren sind laut österreichischem Umweltministerium derzeit in der EU in Betrieb – ein Viertel aller Reaktoren weltweit. Österreich gehört traditionell zu den lautesten Stimmen, wenn es darum geht, auch die benachbarten Länder zum Ausstieg aus der Atomkraft zu bewegen.

    In Brüssel scheint sich derzeit – zumindest teilweise – eine Bewegung in die Gegenrichtung durchzusetzen. Die EU-Kommission arbeitet an einem Klassifizierungssystem, das festlegen soll, welche Investments als „ökologisch“ gelten. Anfang Dezember soll sich entscheiden, ob sie dabei einem Gutachten folgt, das Atomreaktoren als nachhaltige Form der Energiegewinnung einstuft.

    Als „zeitlich befristete Übergangstechnologie“ soll die Kernkraft helfen, die Abhängigkeit von CO2-intensiven Technologien zu verringern und die Versorgung des steigenden Strombedarfs sicherzustellen. Anders wäre es schwer, die Klimaziele zu erreichen, argumentieren Staaten wie Frankreich, Polen und Tschechien, die weiterhin oder noch stärker auf Atomenergie setzen wollen.

    Moderne Sicherheitstechnologien, strenge Stresstests, kleinere Reaktoreinheiten und die Planung sicherer Lagerstätten sollen diejenigen beruhigen, die an Großkatastrophen wie Tschernobyl und Fukushima denken. Ist Atomenergie das kleinere Übel, ist sie sogar eine Technologie der Zukunft – oder nach wie vor ein unverantwortliches Risiko und das Gegenteil von Nachhaltigkeit?

    Atomkraftwerk in Emmerthal PD

    Ö1 PunktEins-Diskussion mit

    Ao.Univ.Prof.i.R. Dr. Helmuth Böck, TU Wien – Atominstitut

    Prof. Dr. Reinhold Christian, geschäftsführender Präsident, Forum Wissenschaft & Umwelt (FWU)

    Dr. H.-Holger Rogner, ehem. Direktor der IAEA-Abteilung für Nuklearplanung und Wirtschaftsstudien.
    Moderation: Xaver Forthuber

    Hier 7 Tage lang zum Nachhören.

     
  •  Video-Tipp

    Solarenergie visualisert

    EIn Video über die Kraft der Sonnenergie mit Visualisierungen, die es einem leicht machen, diese Unmengen an Energie zu verstehen. Wren Weichman verwendet für die Corridor Crew eine Menge schlauer Wörter mit genialen Bildern und Witz, um  zu visualisieren, WIE VIEL Energie die Sonne uns in Form von Photonen auf unseren kleinen Erdball schickt und wie wenig Fläche wir benötigen würden, um diese zu verwenden. Und auch, dass Solarenergie nicht nur mit Solarpannels aufgefangen werden kann, sondern die SOnne uns viele andere Energieformen zur Verfügung stellt. 

    Das Video ist in Englisch, aber man kann sich die Untertitel einblenden lassen. EIn sehenswertes Video, das vielleicht die Materie vereinfacht. Aber sehr gut visualisiert, welche Kraft in erneuerbarer Energie stecken würde - und was wir noch nicht daraus machen.

    Den VIdeo-Tipp haben wir übrigens vom Blogger "Graslutscher". Er beschreibt sich selbst als "Verfressener Typ schwadroniert in Schachtelsätzen über Pflanzennahrung, Klimawandel und Verkehrswende" https://graslutscher.de/ bzw. hier seine FB-Seite: www.facebook.com/graslutscher

     
  • Energie

    Heißwasservorkommen unter Wien entdeckt

    Die Wien Energie hat sich in der Bundeshauptstadt auf die Suche nach erneuerbaren Wärmequellen gemacht – und ist in der Tiefe fündig geworden. Seit 2016 forscht das Unternehmen im Rahmen des Projekts "Geotief Wien" nach Geothermie-Ressourcen. Nun liegt ein umfassendes geologisches 3D-Modell vor, laut dem in rund 3.000 Metern Tiefe ein "vielsprechendes" Heißwasservorkommen der Erschließung harrt.
    2040 sollen rund 56 Prozent des Wärmebedarfs der Stadt über Fernwärme, der Rest im Wesentlichen über Wärmepumpen gedeckt werden, lautet das Ziel. Geothermie spiele dabei eine wichtige Rolle.

    3d modell geotief wien energie

    Mehr dazu auf derstandard.at

    Link zum Projekt Geo Tief Wien mit 3D-Modell

     
  •  Studie

    Pariser Klimaziel selbst bei optimistischem Szenario kaum mehr erreichbar

    Ob sich das 2015 in Paris vereinbarte Klimaziel ausgehen wird, bleibt auch nach Ende der Klimakonferenz in Glasgow vor etwas mehr als einer Woche ungewiss. Viele Experten und Beobachter bezweifeln jedenfalls, dass sich allein mit den dort beschlossenen Maßnahmen die globalen Durchschnittstemperaturen unter zwei Grad Celsius gegenüber den vorindustriellen Werten stabilisieren lassen – von einer Begrenzung auf 1,5 Grad Celsius ganz zu schweigen.

    Wenig Spielraum für Optimismus lässt auch eine aktuelle Prognose, die die Klimaentwicklung bis zum Ende des Jahrhunderts skizziert. Kurz zusammengefasst lautet das ernüchternde Ergebnis der im Fachjournal "Nature Climate Change" veröffentlichten Studie: Selbst wenn alle Länder ihre Klimaziele für 2030 erfüllen, wird das Zwei-Grad-Celsius-Ziel nicht zu schaffen sein. Zwar konnte bei diesen Berechnungen die Abschlusserklärung der UN-Klimakonferenz in Glasgow nicht berücksichtig werden – dass das am Ende jedoch einen großen Unterschied machen würde, ist zumindest fraglich.

    COP26 Protest PD edited

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    Hier kommen Sie zur Studie von "Nature Climate Change"

     
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