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  • Carbon-Management

    Klimaneutral werden ohne Greenwashing

    Carbsmart CM UniGraz Img c EUM04 NASA02 USGS91 KLGA02 WEGC04 2Viele Unternehmen wollen sich im Klimaschutz einbringen, ihnen fehlen aber oft klare Vorgaben und das Know-how. Forscher der Uni Graz wollen Betriebe dabei unterstützen
    n Zeiten der Klimakrise will jeder ein bisschen was für das eigene Unternehmensimage tun. Der Reihe nach kündigen Konzerne an, schon jetzt klimaneutral zu sein.

    Der Haken: Die Unternehmen reduzieren ihre Emissionen in vielen Fällen gar nicht, sondern kompensieren den eigenen Ausstoß einfach anderswo – etwa durch das Pflanzen von Bäumen. Die Universität Graz hat nun ein Instrument entwickelt, das Betriebe dabei unterstützen soll, ihren Ausstoß tatsächlich zu reduzieren.

    Das Zauberwort dazu heißt "Carbon-Management". Lesen Sie hier mehr auf derstandard.at oder hier direkt auf der Seite der Universität Graz

     
  • Kaum Grund zu Optimismus

    1,5-Grad-Celsius-Ziel würde Meeresanstieg bremsen

    EisLaut aktueller Prognose liegt Erwärmung bis 2100 bei 2,4 Grad Celsius. Einhaltung der Klimaziele würde Anstieg des Meeresspiegels um die Hälfte reduzieren

    Eine Begrenzung des durchschnittlichen Temperaturabstieg um 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau scheint immer unwahrscheinlicher. Dabei hätte ein Erfolg in dieser Hinsicht durchaus spürbare Konsequenzen: Könnte man die Klimaziele tatsächlich einhalten, würde sich das Abschmelzen der Gletscher an den Polen deutlich verlangsamen. Das könnte den prognostizierten Anstieg des Meeresspiegels praktisch halbieren, berichtet ein internationales Forscherteam.

    Aber eine dieser Tage im Rahmen einer hochrangigen internationalen Klimakonferenz vorgestellte Studie gibt einmal mehr kaum Grund für Optimismus: Selbst wenn alle bisher vereinbarten Klimaschutzmaßnahmen so umgesetzt werden wie geplant, wird die globale Erderwärmung Ende des Jahrhunderts bei 2,4 Grad liegen.

    Lesen Sie hier den Artikel dazu auf derstandard.at
    Dort finden Sie auch die Links zu den Studien.

     
  •  Österreichischer Green Deal

    Appell der Wirtschaft:
    245 Unternehmen fordern „österreichischen Green Deal“

    GettyImages 1124959999Knapp 250 Firmen in Österreich – darunter die ÖBB, Lenzing, Spar, Verbund und Kapsch TrafficCom – haben in einem Brief an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und an Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) einen klaren und verbindlichen Ausstiegspfad aus fossilen Energien gefordert.

    Nur mit klaren politischen Rahmenbedingungen könne genug Planungssicherheit für die Unternehmen geschaffen werden, dass diese ihre Investitionen am Kampf gegen die Klimakrise ausrichten können. Koordiniert wurde der Brief von den Umweltorganisationen WWF und Global2000.

     

    Die 5 Kern-Forderungen des österreichischen Green Deals:

    1. Planungs- und Investitionssicherheit schaffen.

    2. Energiespar-Offensive starten.

    3. Erneuerbare Energien ausbauen.

    4. Klima- und naturverträgliche Konjunkturpakete schnüren.

    5. Konsequente Vorreiterrolle in Europa einnehmen.

     

    Lesen Sie hier die Forderungen im Detail beim WWF

    Hören Sie hier den Bericht auf Ö1 sowie ein Interview mit Traffic.com-Chef und früheren Präsidenten der Industriellenvereinigung Georg Kapsch, einem der Unterzeichner der Forderungen.

     
  • Video

    Der Blick von außen

    nyDie NY Times befragte 10 Menschen, die außerhalb der USA wohnen, was sie denn von den Klima-Aktivitäten der USA hielten. Sie zeigten sich geschockt über das Unverständnis, das noch vorherrscht. Das mag für uns Europäer ein Lachmoment mit Zeigefinger sein. Aber wie würden Menschen anderer Länder unsere Aktivitäten beurteilen? Das Video soll also nicht nur die USA vorführen, sondern uns zu denken geben, was noch alles zu tun ist - und wie es auch beurteilt würde.

    Hier geht es zum Video der NY TImes (englisch)

     
  • Studie

    Klimanetural mit Profit?

    Hände ErdballKlimaneutralität ist ein Rennen gegen die Zeit. Doch laut einer Studie könnte Deutschland schon 2045 treibhausgasneutral werden. Und auch profitieren. Mit einem großen Investitions- und Modernisierungsprogramm. Und: Es ist gut für den Standort Deutschland und das Klima.

    Hier können Sie lesen, wie die "Stiftung Klimaneutralität", "Agora Energiewende" und "Agora Verkehrswende" das Szenario für Deutschland analysieren. Sie können sich hier auch die Präsentation der Studie downloaden.

    Und Österreich? Haben wir den Willen und den Mut?

    Machen wir Druck! Diese Welt ist noch zu retten!

     
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