• Recht

    Klimaklagen: „Neuland“ für Gerichte

    Warum Klimaklagen weltweit zunehmen und inwieweit die Klimakrise für Gerichte rechtliches Neuland bedeutet, erklärt Anwältin Michaela Krömer im Gespräch mit ORF Topos.

    Greta Thunberg und Luisa Neubauer demonstrieren mit Fridays For Future Stefan Müller edited

     
  • Green Storytelling

    Geschichtenerzählen in der Klimakrise: Verantwortung oder Verdrängung?

    Die Green Storytelling Checklist wurde entwickelt, um Drehbuchautor*innen, Dramaturg*innen und Produzent*innen ein Bewusstsein für die dramaturgische Integration von Nachhaltigkeit zu vermitteln.

    Green Storytelling CHeckliste

    Die Art und Weise, wie Filme und Serien Umweltfragen thematisieren (oder ignorieren), hat reale Konsequenzen. Lesen Sie hier mehr zur "Green Storytelling Checklist" beim "Verband für Film- und Fernsehdramaturgie"

     
  • Klimaschutz

    Der Großteil der Menschen wünscht sich mehr Klimaschutz – warum passiert dennoch so wenig?

    Expertinnen und Experten sehen die Ursache auch in einem Irrglauben: Viele unterschätzen, wie wichtig anderen Menschen Klimaschutz tatsächlich ist.

    Friday for future20190131 PD13794 c

    Lesen Sie mehr dazu auf derstandard.at

     
  • Klimaschutz

    Nachhaltig aus purem Eigennutz: Erderwärmung lässt sich leugnen, aber nicht die Vorteile von Klimaschutz

    Egal ob man die menschengemachte Erderwärmung anerkennt oder nicht – Klimaschutz macht auch sonst auf vielen Ebenen Sinn. Wirtschaft, Geldbörse und Gesundheit profitieren.

    Wie, das können Sie hier auf derstandard.at lesen.

    Gasheizung PD edited

     
  • Interview

    Top-Forscher Keywan Riahi über Österreichs Schuld am Klimawandel

    Industriestaaten müssten Emissionen senken, CO2 aus der Atmosphäre holen und ärmere Länder mit 1,6 Billionen US-Dollar unterstützen. Und zwar aus purem Egoismus.

    GettyImages 1030878234

    Der beste Klimaforscher der Welt im Interview mit Benedikt Narodoslawsky vom Standard. Lesen Sie hier das ganze Interview

     

Kohlekraftwerke: Dreckschleudern und Klimakiller

Weiße Rauchschwaden steigen aus beträchtlichen Türmen in den Himmel. Was einer harmlosen Wolke ähnelt, hinterlässt nur eines in der Luft: Unmengen von Kohlendioxid und Schadstoffen. 

Die Energiegewinnung durch Kohlekraftwerke stellt die größte Gefahr für die Umwelt dar und trägt erheblich zum Anstieg von CO2 in der Atmosphäre bei.  Da Kohle jedoch sehr kostengünstig und reichlich vorhanden ist, deckt die Verbrennung von Kohle einen erheblichen Energiebedarf ab. 1

2017 betrugen die weltweiten CO2 - Emissionen durch Verbrennung von Kohle insgesamt 14.57 Billionen Tonnen.1 Zum Vergleich: Ein Flugzeug emittiert im Durchschnitt 175,2g CO2 pro Personenkilometer, bei einem PKW sind es durchschnittlich 208,7g. 2

Aktuell wollen bis 2030 nur 8 EU-Staaten gänzlich auf Kohle verzichten, während 6 andere Länder weiterhin auf Kohlkraftwerke setzen und die anderen somit ausbremsen. An der Spitze der Luftverpestung durch Kohle stehen Deutschland, das erst 8 Jahre später den Ausstieg ankündigt und Polen, das seinen Energieverbrauch fast hauptsächlich mit Kohle deckt. 3 Emissionen aus der Industrie sinken - abgesehen von der Steinkohle, die seit 2012 einen Rückgang von 40% hatte - kaum, während die des Flugverkehrs sogar um 26% gestiegen sind. 4

Die Gesundheit des Menschen bleibt davon nicht verschont. Die unkontrollierte Emission der Schadstoffe und ihre kumulative Wirkung auf Flora, Fauna und den menschlichen Körper sind Ursachen einer Vielzahl von Krankheiten, wie Hautkrebs, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, Lungenkrebs, Asthma sowie Reizungen der Schleimhäute.  5

2 Umweltbundesamt: "Emmissionsfaktoren bezogen auf Personen/ Tonnenkilometer" 5.2019

 Flisowska, Joanna / Moore, Charles: "Just Transition or Just Talk" 2019

4 Jones, Dave: "New Data: 2018 ETS emissions fall as wind and solar replace coal" 1.4.2019

5 Munawer, Muhammad Ehsan: "Human health and environmental impacts of coal combustion and post combustion wastes"  2018

tele Zeitschriftenverlag © 2021
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung dieser Seite erklären Sie sich damit einverstanden.