• Recht

    Klimaklagen: „Neuland“ für Gerichte

    Warum Klimaklagen weltweit zunehmen und inwieweit die Klimakrise für Gerichte rechtliches Neuland bedeutet, erklärt Anwältin Michaela Krömer im Gespräch mit ORF Topos.

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  • Green Storytelling

    Geschichtenerzählen in der Klimakrise: Verantwortung oder Verdrängung?

    Die Green Storytelling Checklist wurde entwickelt, um Drehbuchautor*innen, Dramaturg*innen und Produzent*innen ein Bewusstsein für die dramaturgische Integration von Nachhaltigkeit zu vermitteln.

    Green Storytelling CHeckliste

    Die Art und Weise, wie Filme und Serien Umweltfragen thematisieren (oder ignorieren), hat reale Konsequenzen. Lesen Sie hier mehr zur "Green Storytelling Checklist" beim "Verband für Film- und Fernsehdramaturgie"

     
  • Klimaschutz

    Der Großteil der Menschen wünscht sich mehr Klimaschutz – warum passiert dennoch so wenig?

    Expertinnen und Experten sehen die Ursache auch in einem Irrglauben: Viele unterschätzen, wie wichtig anderen Menschen Klimaschutz tatsächlich ist.

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    Lesen Sie mehr dazu auf derstandard.at

     
  • Klimaschutz

    Nachhaltig aus purem Eigennutz: Erderwärmung lässt sich leugnen, aber nicht die Vorteile von Klimaschutz

    Egal ob man die menschengemachte Erderwärmung anerkennt oder nicht – Klimaschutz macht auch sonst auf vielen Ebenen Sinn. Wirtschaft, Geldbörse und Gesundheit profitieren.

    Wie, das können Sie hier auf derstandard.at lesen.

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  • Interview

    Top-Forscher Keywan Riahi über Österreichs Schuld am Klimawandel

    Industriestaaten müssten Emissionen senken, CO2 aus der Atmosphäre holen und ärmere Länder mit 1,6 Billionen US-Dollar unterstützen. Und zwar aus purem Egoismus.

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    Der beste Klimaforscher der Welt im Interview mit Benedikt Narodoslawsky vom Standard. Lesen Sie hier das ganze Interview

     

 Gesundheit und Klima

Klimakrise als Herausforderung für das Gesundheitswesen

Die Klimakrise ist auch eine Gesundheitskrise - daher braucht es klimakompetente Gesundheitsberufe. Ein breites Bündnis von 30 Organisationen im Gesundheitsbereich fordert in einem offenen Brief die zuständigen Ministerien auf, dafür die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. 

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Die Klimakrise bedroht all unsere Lebensbereiche. Auch und besonders die öffentliche Gesundheit. Das zeigt sich auf vielfältige Weise. Einerseits werden durch verstärkte Hitzeperioden mehr Menschen medizinische Hilfe benötigen, Allergien tauchen früher im Jahr auf, Atemwegserkrankungen werden verstärkt auftreten.

Aber auch neue Krankheitsformen, die in unseren Breiten bisher keine Rolle spielten, müssen behandelt werden – zum Beispiel treten bisherige „Tropenkrankheiten“ auch bei uns auf, die Tigermücke ist schon angekommen.

Extremwetter-Ereignisse brauchen Katastrophen-Hilfe und dazu ausgebildetes Personal – in anderen Ländern gibt es bereits „Disaster-Nurses“.

Aber auch die Infrastruktur des Gesundheitssektors muss vorbereitet sein. Kann man ein Krankenhaus kühl halten, wenn der Strom ausfällt und man auf Notstromaggregate angewiesen ist? Wie sind die Lieferketten auf Katastrophen vorbereitet? Wie kommt man an die Menschen, die vom der Welt abgeschnitten sind?

Und nicht zuletzt: Wie kann man die Gesundheitsinfrastruktur klimafreundlich gestalten – von Verwendung umweltschonender Produkte übder Öko-Strom hin zu Effzienzsteigerungen in der Logistik.

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Ein breites Feld und eine Herausforderung, dem sich sich die Initiative „Health for Future“, ein breites Bündnis aus Vertreter:innen von Organisationen im Gesundheitsbereich, stellt. Mit dabei sind u.a. die Österreichische Ärztekammer, Österreichische Apothekerkammer, der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband, das Bündnis Nachhaltige Hochschulen, und viele mehr. In einem offenen Brief an Gesundheitsminister Johannes Rauch, Umweltministerin Leonore Gewessler (beide Grüne), Bildungsminister Martin Polaschek und Finanzminister Magnus Brunner (beide ÖVP), werden diese aufgefordert, entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Den offenen Brief können Sie hier lesen  (Pdf)

Plattform der Initiative: wechange.de/group/h4f-austria

Lesen Sie auch mehr dazu auf science.orf.at

 

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